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PHX Phoenix AG

Waffenhändler/Waffenproduzent

«Als Schweizer Waffenhersteller stehen bei uns Qualität und Präzision im Vordergrund». Mit diesem Slogan bewirbt die Firma PHX Phoenix AG die von ihr hergestellten Handfeuerwaffen. Prägende Figur beim Pistolenproduzenten aus Interlaken im Berner Oberland ist Armin Landolt. Er war früher beim Waffenproduzenten Sphinx tätig, der zur Waadtländer Kriss-Gruppe gehörte. Als die Firma 2013 Pistolenteile an die königliche Garde Saudi-Arabiens liefern wollte, stoppte der Bundesrat den Millionendeal, der dem Unternehmen laut Medienberichten ein Arbeitsvolumen von zwei Jahren garantiert hätte. Das Unternehmen ging in der Folge Konkurs. Landolt kaufte Maschinen aus dem Nachlass von Sphinx und gründete damit die Phoenix, die heute laut eigenen Angaben insbesondere Privatpersonen und Spezialeinheiten beliefert. Im Jahr 2020 war die PHX Phoenix AG stolze Besitzerin einer Generalausfuhrbewilligung – welche Güter die Waffenproduzentin wohl ohne Kontrolle exportieren durfte? Auf eine Medienanfrage vom Juli 2025 antwortete der Sales Manager der Firma: Man stelle nur eine beschränkte Anzahl der qualitativ hochwertigen Grosskaliberpistolen pro Jahr her. Diese kämen vor allem im sportlichen Rahmen zum Einsatz, und PHX beliefere den europäischen Markt. Vor diesen Hintergründen könne man Missbrauch faktisch ausschliessen.

Horbacherweg 6, 3706 Leissigen
Website: phx.swiss
Handelsregister: CHE-243.107.311

Zuletzt aktulisiert: Juli 2025

Waffengattungen

  • 1. Hand-, Faust­feuer­waffen

12 810 Franken

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